
Die Eucharistie reicht zurück bis zu dem Abend vor Jesu Tod, als er mit seinen Jüngern das Letzte Abendmahl feierte.
Dabei reichte er seinen Jüngern das Brot und den Wein, sprach darüber Segensgebete und gab sie Ihnen mit den Worten: Das ist mein Fleisch…das ist mein Blut…tut dies zu meinem Gedächtnis. Seither wird der Auftrag Jesu "tut dies zu meinem Gedächtnis" in jeder Heiligen Messe befolgt.
Die Heilige Messe ist für jeden Katholik der Höhepunkt des Glaubenslebens, die er wenigstens an jedem Sonn- und Feiertag feiert.
Er macht sich dabei bewusst, dass er in einer großen Gemeinschaft verbunden ist:
- Gemeinschaft mit Gott, die in Taufe und Firmung grundgelegt wurde,
- Gemeinschaft mit der weltweiten Kirche, die sich im Papst als Oberhaupt, in den Bischöfen als Oberhirten einzelner Teile der Kirche, im Pfarrer vor Ort als Leiter einer Gemeinde und in zahlreichen weiteren Dienstämtern realisiert.
- Es ist dabei fester Glaube, dass alle Getauften untereinander Schwestern und Brüder sind und dies auch über den Tod hinaus bleiben. Das Gebet für die Verstorbenen ist daher integraler Bestandteil jeder Heiligen Messe.
Höhepunkt in der Heiligen Messe ist die Kommunion, in der zumindest in Form der Hostie - gewandelt zum Leib Jesu - Gott sich selbst hinschenkt und dabei ein Beispiel gibt, wie wir Menschen unser Leben gestalten sollen.





